Wer in Ungarn seinen Wagen verkaufen möchte, muss ein vorgeschriebenes KFZ-Kaufvertrag-Formular verwenden.

Das gibt es in jedem einigermaßen gut sortierten Schreibwarengeschäft. Beim Ausfüllen sorgfältig vorgehen, eine durchgestrichene Zahl oder ein nachgebesserter Buchstabe kann schon dazu führen, dass der Vertrag bei der Zulassungsstelle nicht anerkannt wird. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass der neue Besitzer innerhalb von 10 Tagen das Fahrzeug ummelden muss.

Aber Vorsicht: Nicht jeder hält sich daran.

Es kann passieren, dass der Verkäufer noch ein weiteres Jahr lang die KFZ Steuer bezahlen muss, wenn der Käufer das Fahrzeug nicht abmeldet, denn wer am 1.1. eines Jahres Eigentümer des KFZ ist, der ist steuerpflichtig. Oft merkt es der Verkäufer erst am unverhofft ins Haus flatternden Steuerbescheid, dass das schon lange verkaufte Fahrzeug noch gar nicht umgemeldet ist. Da hilft nur eines: Zwangsabmeldung.

Mit Kaufvertrag und Personalausweis zur Zulassungsstelle gehen und dort die Zwangsabmeldung veranlassen. Tipp: Wer sichergehen möchte, kann ja mal so 2 bis 3 Wochen nach dem KFZ-Verkauf bei der Zulassungsstelle nachfragen, ob die Ummeldung geschehen ist. Man muss nicht warten, bis einem der lästige Steuerbescheid zugestellt wird… dann ist es nämlich zu spät.

Mit dankbarer Genehmigung von Conny Rückriegel  | www.connysflinkefeder.com

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